Snowboardtour Axalp vom 16. Februar 2003
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Eigentlich wollten wir ja Fotos machen,
möglichst spektakuläre Fotos vom Sprung über die Schanze. Ich habe keine
Ahnung wie die Sprünge alle heissen, aber ich hätte ja auch nur
fotografiert. Es hätte also ein gemütlicher Sonntag mit Fotografieren,
Plaudern, Rumstehen und Chäsbrätelessen werden können. Leider war da aber der Nebel und so wurde kurzerhand umdisponiert. Zu Fuss aufs "Grätli" sollte es gehen. Schon oft haben sie mir davon erzählt und jetzt war die Gelegenheit da, um mitzugehen. Das Angebot war verlockend. Oben herrliches Wetter, Pulverschnee und der Aufstieg sei wirklich Touristenfähig. Auch weil Bensch und Adi mein vollstes Vertrauen geniessen, habe ich sofort zugesagt. Als Neuling war ich ja nicht ganz alleine. Auch Bettina stieg zum 1. Mal auf diesen Berg. Oben am Windegglift geht es los. Die Bretter werden auf die Rucksäcke geschnallt. Die Jacke auszuziehen kommt mir nicht in den Sinn, schliesslich ist es sau kalt. Kurz darauf schiesst mir schon der Schweiss aus den Poren. Hinter Mich erklimme ich das Feld in Richtung der Felsen. Wir sind schon über dem Nebel und von Zeit zu Zeit geniesse ich den Ausblick zum Faul- und Schwabhorn. Bei den Felsen angelangt wird Bettina angeseilt. Auch sie schaut unsicher in die vor uns stehende Felswand. Quer hinauf führt ein Drahtseil. Dem sollen wir folgen? Der Aufstieg ist wirklich spektakulär. Einer hinter dem Andern erklimmen wir die Felsen. Ich gebe mir mühe nicht hinunter zu schauen und klammere mich mit beiden Händen ans Seil. Aus meiner Sicht sind das schwindelerregende Abgründe. Jetzt ist mir mindestens klar, was Adi mit "trittsicher" gemeint hat. Etwa 40 Minuten dauert der Aufstieg durch die Felsen. Er wird belohnt mit grandioser Aussicht, erfrischendem Wasser und einer verdienten Pause. Damit alle auch sicher wieder nach unten kommen, macht Bensch die Vor- und Adi die Nachhut. Die Abfahrt macht Spass, ist aber viel zu schnell vorbei. Leider lässt sich auch ein kleiner Sturz nicht verhindern. Unten angelangt machen wir uns glücklich und für meinen Teil ziemlich müde auf den Weg ins Hilten. Bettina, Adi, Bensch und Mich, es war ein Erlebnis das ich nicht so schnell vergessen werde. Danke für die Fachkundige Führung und das Zusprechen von Mut! Christoph
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Bilder zum Aufstieg:
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