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Es geschah an einem Freitagabend. Ich sass auf der Couch meiner kleinen Dachgeschosswohnung und lauschte dem rhythmischen Trommeln der Regentropfen. Wie Breakbeats klopfte der Regen auf die Dachziegel. Doch plötzlich verstummten die Schläge. Ich schaute aus meinem leicht beschlagenen Fenster, und da waren sie! Lautlos und zu tausenden kamen sie vom Himmel und segelten zu Boden, wo sie sich zu einer weissen Schicht vereinten. Es wurden immer mehr, und trotz ihrer Vielzahl blieb es draussen absolut ruhig. Ich hingegen konnte nicht mehr ruhig bleiben. Endlich hatte das Warten ein Ende, mein Puls beschleunigte sich, und ein vertrautes Gefühl kam in mir hoch. Ich spürte das Adrenalin der Vorfreude durch meine Adern fliessen. Da war sie wieder, die Sehnsucht abzuhauen, raus in die Berge. An diesem Abend fiel es mir schwer, Schlaf zu finden. Vor Aufregung und Nervosität wälzte ich mich von einer Seite zur anderen. Irgendwann schlummerte ich ein in der Gewissheit, morgen bei ihnen zu sein. Draussen in den Bergen, nur ich, mein Board und meine kleinen, lautlosen Freunde. |
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