reläxing-day
axalp, 24. märz 2007
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Vielleicht liegt es daran, dass
wir uns den ganzen Winter nichts so sehr gewünscht haben, wie tief verschneite
Tannenwälder, gefrorene Bergbäche, eingeschneite Autos, das knirschen vom
frischen Schnee unter den Snowboardschuhen. Wir haben es uns an Weihnachten
gewünscht, im Januar und während der Sportwochen im Februar. Es wollte einfach
nicht so recht. Im März war uns dann allen klar, wenn es jetzt nicht bald
richtig Schneit, ist der Winter gelaufen. Und es schneit. Ausgerechnet am
Relaxing-day. Nichts wird also aus dem Sonnenbad, nicht nur, weil die Sonne sich
hinter Wolken und zeitweise dichtem Nebel versteckt, nein, es ist auch deutlich
kälter, als wir uns das gewohnt sind. So wird das Feuer zum wichtigsten
Treffpunkt, um die kalten Hände zu wärmen. Das "Cheli" verweist Bier auf die
Ränge. Die von Budi und Ben geformte Schanze ist im Nebel kaum zu finden.
Nichts desto trotz entwickelt sich gemütliche Stimmung. Es wird gegessen und
getrunken. Man hilft sich gegenseitig mit vergessenem Senf aus, schliesslich
kennt man sich nach 5 Jahren Reläxing-day. Und, wer es noch nie erlebt hat, dem
sei die Abendstimmung empfohlen, wenn die Fackeln Licht in die dunkler werdende
Nacht bringen. Die Krönung ist dann, wenn man vorher den Sonnenuntergang
verfolgen kann, aber das hat dieses Jahr nur in meiner Erinnerung stattgefunden.


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